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E-Auto & Firmenwagen: Warum sich der Umstieg gleich mehrfach lohnt

In Deutschland machen gewerbliche Fahrzeuge, also Firmenwagen, Dienstwagen, Lieferfahrzeuge, Poolfahrzeuge usw. den Großteil des Fahrzeugbestandes aus. Durch immer strengere Regulierungen und gleichzeitigen steuerlichen Vorteilen soll auch hier der Umstieg auf E-Autos beschleunigt werden. Erfahren Sie in diesem Beitrag weitere Gründen, warum sich ein E-Auto als Firmenwagen immer mehr bezahlt macht. 

Warum Ihr nächster Firmenwagen ein E-Auto sein wird 

Steuern 

Kfz-Steuer

Generell sind E-Autos, die zwischen dem 18. Mai 2011 und dem 31. Dezember 2025 erstzugelassen werden, bis mindestens Ende 2030 von der Kfz-Steuer befreit. Darüber hinaus werden E-Autos aber weiterhin von einem vergünstigten Steuersatz profitieren. 

Geldwerte Vorteil

Die private Nutzung von Elektro-Dienstwagen, Firmenwagen oder Pool-Fahrzeugen birgt ebenfalls Steuervorteile. Bei der Bemessung des geldwerten Vorteils durch private Fahrten im Firmenwagen wird bei herkömmlichen Verbrennern 1 Prozent des Bruttolistenpreises herangezogen (1-Prozent Regelung). Wird Mitarbeitenden ein E-Auto als Firmenwagen gestellt, müssen diese mit nur 0,25 Prozent des Bruttolistenpreises als geldwerten Vorteil versteuert werden. Diese sogenannte 0,25-Prozent-Regel greift auch wenn eine pauschale Versteuerung nach gefahrenen Kilometern gewählt wird. So werden anstelle der üblichen 0,03 Prozent des Bruttolistenpreises pro Entfernungskilometer nur mehr 0,0075 Prozent für die Bemessung des geldwerten Vorteils fällig. Unter dem Strich bedeutet die 0,25-Prozent-Regel, dass sich der geldwerte Vorteil für Arbeitnehmende auf Ihren Lohnabrechnungen auf ein Viertel reduziert – sie also einfach gesagt am Ende deutlich weniger Steuern entrichten müssen. 

Bei Plug-in-Hybriden kommt hingegen die 0,5-Prozent-Regelung ins Spiel, hier wird also 0,5 Prozent des Bruttolistenpreises als Bemessungsgrundlage herangezogen. Voraussetzung ist eine elektrische Reichweite von mindestens 60 Kilometer oder höchstens 50 Gramm CO2 pro Kilometer (gemessen nach der neuen WLTP Norm). Die elektrische Mindestreichweite erhöht sich von aktuell 60 Kilometern auf 80 Kilometer ab 2025. 

Die 0,5-Prozent-Regel greift auch bei E-Autos mit Bruttolistenpreis ab 60.000 Euro.

Neue Sonderabschreibung 

Die eben beschriebenen Steuerprivilegien sind bis mindestens 2030 gültig. Da für Unternehmen bald auch der Umweltbonus wegfallen wird (siehe weiter unten), ist eine neue Sonderabschreibung (AfA) für Elektrofahrzeuge in Planung. Die Entscheidung zum neuen Paragrafen 7c EStG liegt aktuell noch bei der EU-Kommission auf dem Tisch. Sollte die Sonderabschreibung durchgewunken werden, können Unternehmen 50 Prozent der Anschaffungskosten eines E-Autos noch im selben Jahr abschreiben und den Rest über die üblichen Nutzungsjahre hinweg verteilt, und zwar anhand der Beträge aus der AfA-Tabelle. Begünstigt werden sollen hier ausschließlich vollelektrische E-Lieferfahrzeuge bis 7,5 Tonnen sowie Lastenfahrräder.   

E-Auto Förderung 

Mit dem Sofortprogramm 2022 wird der Klimaschutz verstärkt gefördert und bis 2030 sollen dadurch in Deutschland 65 Prozent der Treibhausgasemissionen eingespart werden. Mit dem Ziel, bis 2045 klimaneutral zu werden, legt die Bundesregierung eines ihrer Hauptaugenmerke auf den Verkehr. Der Umweltbonus für E-Autos soll hier den gewünschten Effekt bringen und Anreize für den Umstieg auf E-Fahrzeuge (also Elektroautos und Plug-in-Hybride) schaffen. Noch bis zum 1. September können Unternehmen den neuen Umweltbonus für E-Autos beantragen und von bis zu 6.750 Euro profitieren. Der Kauf eines Hybrides wird seit 2023 nicht mehr bezuschusst. 

Das BMDV arbeitet laut Informationen der NOW GmbH allerdings bereits an einer Nachfolgelösung für Unternehmen. Einzelheiten dazu sollen im Frühjahr 2023 bekannt gegeben werden.

Alle Infos zum gegenwärtig gültigen Umweltbonus haben wir hier zusammengefasst.

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Umwelt 

Laut KBA (Kraftfahrt-Bundesamt) wurden im Jahr 2022 im Schnitt zwei Drittel aller Neuzulassungen in Deutschland mit einem gewerblichen Halter angemeldet. Das bedeutet im Umkehrschluss, dass nur einer von drei Neuwagen als Privat-Pkw auf die Straße kommt. 

Der Transportsektor verursacht insgesamt rund 20 Prozent unseres CO2-Ausstoßes und Hauptverursacher ist der Straßenverkehr mit 96 Prozent. Hier wird das enorme Einsparpotenzial an Treibhausgasen deutlich, das durch die Elektrifizierung von Firmenwagen, Flotten, Service- und Lieferfahrzeugen sowie gesamter Fuhrparks erreicht werden kann. Immerhin stoßen E-Autos über ihren Lebenszyklus hinweg 60 Prozent weniger CO2 aus als vergleichbare Verbrenner. 

Niedrigere TCO für E-Autos als Firmenwagen 

Vergleicht man die TCO (Total Cost of Ownership) von verschiedenen Antriebsarten, schneiden E-Autos deutlich besser ab. Die erwähnten Steuerprivilegien und Förderungen in Form einer Kaufprämie sind bei Weitem noch nicht alles. Die hohen Kraftstoffpreise machen den Unterschied zum Stromladen an der Zapfsäule aktuell noch deutlicher. Außerdem fallen bei einem E-Auto weniger Wartungsarbeiten an – die Instandhaltung ist also deutlich günstiger. Über die Jahre hinweg rentiert sich ein E-Auto also schon mal schnell. 

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THG-Prämie 

Ihre klimafreundlichen Bemühungen werden vom Staat auch nach dem Kauf gefördert. Durch den Einsatz von rein elektrischen Fahrzeugen tragen Sie aktiv zur Reduktion von Treibhausgasen (THG) bei und können diese Einsparungen beispielsweise zum Gegenrechnen in Ihrer eigenen Klimabilanz heranziehen. Oder Sie treten Ihre THG-Quoten ganz einfach ab. Virta CO2 Cashback nimmt Ihnen diese Arbeit ab und zahlt Ihren Anspruch direkt aus, das sind ab 260 Euro pro Fahrzeug (Stand Februar 2023). 

Virta CO2 Cashback für E-Autos

Ihre Mitarbeitenden fahren vermehrt E-Autos 

Der Markt für E-Autos boomt und im Jahr 2022 hatte jede zweite Neuzulassung einen Stecker. Auch Ihre Angestellten steigen vermehrt auf E-Autos um und möchten diese am Arbeitsplatz laden. Gemeinsam mit Kantar haben wir dazu eine Umfrage gestartet und herausgefunden, dass 82 Prozent der Befragten eine Lademöglichkeit am Arbeitsplatz als unverzichtbar oder zumindest irgendwie wichtig erachten. 

E-Auto & Firmenwagen Umfrage: Laden am Arbeitsplatz

Wenn Sie Ladestationen für ihre elektrische Fahrzeugflotte einrichten, können Sie diese auch Ihren Angestellten für das Laden Ihrer Fahrzeuge zur Verfügung stellen. 

Mit Virta haben Sie das passenden Flottenmanagement für Ihre Firmenwagen gefunden und profitieren von weiteren Vorteilen: 

Abrechnen für das Laden des Firmenwagens zu Hause leicht gemacht 

Keine lästigen Tankquittungen mehr. Ihre Mitarbeitende können den Firmenwagen zu Hause laden. Dazu müssen sie ganz einfach ihren Preis pro Kilowattstunde in das System eingeben – das Flottenmanagement von Virta erledigt den Rest. 

Überall laden, ohne wenn & aber 

320.000 Ladepunkte im Virta Roaming-Netzwerk sind Ihren Mitarbeitenden über alle Grenzen hinweg frei verfügbar. Und das alles automatisch abgerechnet und verbucht.  

Alle Daten nur einen Klick entfernt 

Damit Sie den Überblick bewahren. Energieverbrauch, Nutzungsdaten, Ladestatistiken uvm. sind jederzeit und überall über die cloudbasierte Virta Plattform zugänglich. So klappt gutes Flottenmanagement. 

Optimieren Sie Ihr Stromnetz 

Mit Sicherheit ohne Kurzschluss. Mit den Lösungen für das Lastmanagement von Virta ist Ihr Stromnetz immer sicher. Mit V2G helfen Sie dabei, das Stromnetz zu stabilisieren und können Ihre elektrische Flotte als Stromspeicher für Ihren Betrieb einsetzen. 

Neue Nebeneinkünfte

Wir füllen Ihren Geldbeutel. Virta verfügt nicht nur über die perfekte Ladelösung für Flotten. Sobald Sie Ihre Ladestationen öffentlich zugänglich machen, haben Sie mit Virta Zugriff auf über 500.000 registrierte E-Fahrende – und so auf neue Einnahmequellen.

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