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NRW: 1.000 Euro Förderung für Ladestation und mehr

Das Land NRW hat einen umfangreichen Fördertopf für den Ausbau der Ladeinfrastruktur für die Elektromobilität bereitgestellt, der einer breiten Personengruppe zugutekommt. So bezuschusst der aktuelle Förderaufruf des Landes Nordrhein-Westfalen den Erwerb sowie die Inbetriebnahme einer Ladestation mit mindestens 1.000 Euro pro Ladepunkt und übernimmt Anschlusskosten anteilig zu 40 Prozent und bis zu 10.000 Euro. Der Erwerb einer Schnellladestation mit 75 kW Leitung kommt sogar in den Genuss von bis zu 18.750 Euro Zuschuss. Wir haben alle Infos zusammengefasst: 

Das Förderprogramm „Emissionsarme Mobilität“ des Landes Nordrhein-Westfalen fördert:

  • öffentlich zugängliche Ladeinfrastruktur und nicht öffentlich zugängliche Ladeinfrastruktur für Elektromobilität (private Ladestation),
  • Netzanschlüsse für Stellplatzkomplexe sowie
  • Umsetzungskonzepte für Elektromobilität. 

Anträge können bis zum 30. Juni 2024 gestellt werden. 

FÖRDERUNG Ladestation NRW

NRW hat eine Förderung von Ladeinfrastruktur für Elektrofahrzeuge beschlossen, welche öffentliche und nicht öffentliche Ladeinfrastruktur für E-Mobilität bezuschusst.  

Förderung für nicht öffentlich zugängliche Ladestation

Ladepunkte Förderhöhe
< 50 kW 1.500 Euro pro Ladepunkt mit EE-Anlage
  1.000 Euro pro Ladepunkt ohne EE-Anlage
≥ 50 kW 250 Euro pro kW mit EE-Anlage
  200 Euro pro kW mit Grünstrom 

Förderung für öffentlich zugängliche Ladestation

Ladepunkte Förderhöhe
< 50 kW 1.500 Euro pro Ladepunkt
≥ 50 kW 250 Euro pro kW

Voraussetzungen:

  • Ladestation/Wallbox mit mindestens 11 kW Ladeleistung,
  • Strom aus 100% erneuerbaren Energien (nachweislich durch Grünstrom-Liefervertrag), oder
  • vor Ort produzierter Strom mit neu errichteten erneuerbaren Energien-Anlage (EE-Anlage), beispielsweise durch eine Photovoltaik Anlage (PV-Anlage). 
  • EE-Anlage Anforderungen:
Ladepunkte Mindestnennleistung der EE-Anlage
< 50 kW 2 kW pro Ladepunkt
≥ 50 kW 0,2 kW je kW Ladeleistung pro Ladepunkt

 

  • Öffentliche Ladepunkte müssen mindestens an fünf Tagen pro Woche für zwölf Stunden zugänglich sein.
  • Förderungsfähig sind ausschließlich Ladepunkte im Landesgebiet von NRW. 

Wer kann die Förderung für eine Ladestation in NRW beantragen? 

Personengesellschaften sowie juristische Personen des öffentlichen und privaten Rechts und kommunale Betriebe. Natürliche Personen sind seit 22. Juni 2022 nicht mehr antragsberechtigt. Weiterhin förderungsfähig sind allerdings Privatpersonen, die Anträge für nicht öffentlich zugängliche Ladeinfrastruktur für Mietende und Wohnungseigentümergemeinschaften mit einer Leistung von bis 50 kW stellen. 

Die Höhe der Förderung 

Gefördert wird pro Ladepunkt, also pro Einrichtung, an der gleichzeitig nur ein E-Auto geladen werden kann. So kann eine Ladesäule über zwei oder mehrere Ladepunkte verfügen. Bei Schnellladestationen ab 50 kW wird pro maximal verfügbarer Ausgangsleistung gefördert. Beim Kauf eines Alpitronic Hyperchargers mit 75 kW Leistung stehen also bis zu 18.750 Euro an Förderung zu. 

Insgesamt können Unternehmen in NRW innerhalb von drei Steuerjahren bis zu 200.000 Euro an Fördermitteln (De-minimis-Beihilfen) für Ladestationen beantragen. 

Die Ladestation-Förderung in NRW soll besondere Anreize für die Errichtung einer erneuerbare Energien-Anlage (EE-Anlage) schaffen wie beispielsweise PV-Anlagen. Auf diesem Weg soll nicht nur die emissionsarme Mobilität gefördert werden, sondern ebenfalls die Energiewende beschleunigt werden. Förderungen des Landes NRW richten sich auch an Mietende, Vermietende und Arbeitgeber, die Mietenden oder ihren Beschäftigten eine Lademöglichkeit in Immobilien zur Verfügung stellen möchten. 

Die Schritte bis zur Förderung: 

Wie wird ein Förderantrag gestellt? Ganz einfach: Kostenvoranschlag bzw. Angebot für das geplante E-Mobilitätsprojekt zusammen mit dem Antragsformular online übermitteln. Nach der positiven Prüfung wird ein Bescheid ausgestellt. Sobald das Projekt realisiert ist, kann die Auszahlung der Förderung beantragt werden. 

>> Hier Antrag stellen 

DE - subsidies

Förderung von Netzanschlüssen für Stellplatzkomplexe 

NRW fördert zusätzliche Kosten, die bei der Errichtung einer Ladestation entstehen, also Kosten für den Netzanschluss, die Verkabelung, den Tiefbau sowie die Kosten für das Fundament und die Wiederversiegelung von Oberflächen.

Die Höher der Förderung: 40 Prozent der Ausgaben und bis zu 10.000 Euro.

Voraussetzungen:

  • Nicht öffentlich zugängliche Ladeinfrastruktur
  • Ab 4 Stellplätze
  • Alter der Stellplätze: mindestens 2 Jahre

>> Hier Antrag stellen

Förderung für Umsetzungskonzepte Elektromobilität

Das Land Nordrhein-Westfalen fördert außerdem Studien zur Feststellung der Machbarkeit von E-Mobilitätsprojekten.

Höhe der Förderung: 50 Prozent der Ausgaben und bis zu 15.000 Euro.

Für Gemeinden und kommunale Betriebe: 80 Prozent der Ausgaben und bis zu 24.000 Euro

>> Hier Antrag stellen

Wenn es um Ladestationen geht ist Virta Ihr Partner

Virta verfügt über eine End-to-End-Ladelösung und kann Ihr E-Mobilitätsprojekt in wenigen Wochen umsetzten. Dabei unterstützen Sie unsere regionalen Experten ebenfalls zu Themen der Förderung von Ladeinfrastruktur. Wir liefern förderungsfähige Ladestationen direkt ab unseren Lagerhäusern und erledigen die gesamte Arbeit, bis Ihre Ladestationen in Betrieb gehen. Verwenden Sie unsere Kontaktformular und vereinbaren Sie sofort einen Termin mit unseren Experten und Expertinnen.

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Letztes Update: Januar 2023.

Angaben unterliegen Änderungen und Fördertöpfe können ohne Ankündigung bereits ausgeschöpft sein. Diese Angaben sind ohne Gewähr.

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