Baden-Württemberg: Förderung von Ladeinfrastruktur von bis zu 2.500 Euro pro Ladepunkt
Baden-Württemberg fördert mit dem Programm „Charge@BW“ den Aufbau öffentlich zugänglicher Ladeinfrastruktur für Elektrofahrzeuge mit bis zu 2.500 Euro pro Ladepunkt.
Charge@BW: Förderung für Ladeinfrastruktur in Baden-Württemberg
Das Ministerium für Verkehr des Landes Baden-Württemberg möchte den Ausbau öffentlich zugänglicher Ladeinfrastruktur vorantreiben und unterstützt mit der Förderrichtlinie die Errichtung neuer Ladepunkte.
Update vom 15. Juli 2026: Laut den ergänzenden Zuwendungsvoraussetzungen des Ministeriums für Verkehr können seit dem 15. Juli 2026 Anträge nur noch für die Anschaffung und Installation sowie Leasing, Miete oder Contracting von neuer öffentlich zugänglicher Ladeinfrastruktur inkl. Netzanschluss in Baden-Württemberg gestellt werden.
Die vorbereitende Elektroinstallation in Wohnungseigentümergemeinschaften (WEG) ist damit nicht mehr förderfähig.
Die Antragstellung ist bis spätestens 31. Dezember 2026 möglich.
Die Förderung im Detail
Im Grunde handelt es sich um eine Anteilsfinanzierung mit einem Fördersatz von bis zu 40 % der zuwendungsfähigen Ausgaben und maximal 2.500 Euro pro Ladepunkt. Gefördert werden ausschließlich neue, öffentlich zugängliche Ladepunkte.
| Fördergegenstand | Förderanteil | Max. Förderhöhe |
| Anschaffung und Installation von öffentlich zugänglicher Ladeinfrastruktur inkl. Netzanschluss | bis zu 40 % der zuwendungsfähigen Ausgaben | 2.500 Euro pro Ladepunkt |
Bei Leasing, Miete oder Contracting von Ladeinfrastruktur sind die monatlichen Raten sowie einmalige Sonderzahlungen zu Vertragsbeginn förderfähig.
Voraussetzungen:
- Betrieb mit Strom aus erneuerbaren Energien (Grünstromvertrag oder vor Ort erzeugter regenerativer Strom)
- Nur für Beschaffung und Errichtung von öffentlich zugänglichen Ladepunkten in Baden-Württemberg
- Ladepunkte müssen von Montag bis Samstag für mindestens 12 Stunden täglich zugänglich sein
- Anbindung der Ladeinfrastruktur an ein Backend mittels aktuellem offenen Standard wie z. B. OCPP
- Unterstützung einer späteren Umsetzung von ISO 15118 (Plug and Charge)
- 3 Jahre Mindestbetriebsdauer
- Pro Antragstellende sind bis zu 250 Ladepunkte förderfähig
- Mindestfördersumme pro Vorhaben: 5.500 Euro (entspricht förderfähigen Kosten von mindestens 13.750 Euro)
- Am Ladepunkt muss der Logo-Aufkleber des Ministeriums für Verkehr angebracht werden
Wer kann die Förderung für eine Ladestation in Baden-Württemberg beantragen?
Einzelunternehmen, Einzelkaufleute, Freiberufler, Gesellschaften des bürgerlichen Rechts, Kommanditgesellschaften, offene Handelsgesellschaften, Aktiengesellschaften, Partnerschaftsgesellschaften, eingetragene Vereine, Genossenschaften, Gesellschaften mit beschränkter Haftung (auch Co. KG), Körperschaften des öffentlichen Rechts, öffentliche Anstalten, Stiftungen des öffentlichen und privaten Rechts und Unternehmergesellschaften in Baden-Württemberg.
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Die Schritte bis zur Förderung
Mit der Umsetzung des Projekts darf erst nach Antragstellung begonnen werden. Anträge können ausschließlich online auf der Seite der L-Bank (Staatsbank für Baden-Württemberg) gestellt werden.
Für jeden Standort muss ein eigener Antrag ausgefüllt werden.
Nach Erhalt eines positiven Zuwendungsbescheids haben Antragstellende 12 Monate Zeit für die Realisierung.
Fördergelder werden nach Übermittlung von Verwendungsnachweisen, Kaufvertrag und Rechnungen innerhalb des Bewilligungszeitraums von 12 Monaten ausbezahlt.
Die Anträge werden in der Reihenfolge ihres Eingangs bearbeitet, bis die Fördermittel ausgeschöpft sind.
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Angaben unterliegen Änderungen und Fördermittel können ohne Ankündigung ausgeschöpft sein. Diese Angaben sind ohne Gewähr.
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