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Faast – Aufbau eines landesweiten ultraschnellen Ladenetzes mit Virta

von Virta
5 Min
Jun 26, 2026 1:54:07 PM
Faast – Aufbau eines landesweiten ultraschnellen Ladenetzes mit Virta
7:54

Faast baut in Finnland ein landesweites ultraschnelles DC-Ladenetz auf – mit einem klaren Versprechen: verlässliche Ladeleistung. Mit Virta als digitalem Rückgrat verbindet Faast zuverlässiges Schnellladen, flexible Standortentwicklung und eine skalierbare Softwareplattform, um Fahrerinnen und Fahrern ein konsistentes, einfaches und leistungsstarkes Ladeerlebnis zu bieten.

 

Die eigentliche Herausforderung beim ultraschnellen Laden meistern

Für Faast war die Chance im Markt für Elektromobilität klar erkennbar: Mit der zunehmenden Elektrifizierung in Finnland steigen auch die Erwartungen der Kundinnen und Kunden. Gefragt sind hohe Ladeleistung, zuverlässige Verfügbarkeit und ein reibungsloses Ladeerlebnis.

In der Praxis ist Schnellladen für viele Fahrerinnen und Fahrer jedoch weiterhin mit Unsicherheit verbunden – insbesondere zu Stoßzeiten, wenn die verfügbare Ladeleistung sinken kann.

Faast entwickelte sein Konzept, um genau diese Unsicherheit zu reduzieren. Das Ziel war nicht nur, ultraschnelles Laden anzubieten, sondern ein Ladeerlebnis zu schaffen, das von Standort zu Standort vorhersehbar, verlässlich und einfach nutzbar ist.

Antti Sario, COO bei Faast Point Oy, bringt es auf den Punkt:

„Wenn es um Schnellladen geht, liegt der Fokus zu sehr auf der Spitzenleistung und zu wenig auf der Mindestleistung. Wenn wir Schnellladen anbieten, wollen wir unseren Kunden nicht nur eine hohe Spitzenleistung bieten, sondern auch eine relativ hohe Mindestleistung garantieren.“


Antti Sario, COO von Faast Point Assets Oy, neben einem Battery Energy Storage Systems (BESS) an einem Faast Ladehub.

Foto 1: Antti Sario, COO von Faast Point Assets Oy, neben einem Battery Energy Storage Systems (BESS) an einem Faast Ladehub.

Ein zentraler Bestandteil dieses Versprechens ist die garantierte Mindestladeleistung von Faast. Während viele Anbieter vor allem mit Spitzenleistungen werben, richtet Faast den Blick auf das, was Fahrerinnen und Fahrer unter realen Bedingungen tatsächlich erleben: eine konstant hohe Mindestleistung – auch dann, wenn ein Ladehub stark ausgelastet ist, vorausgesetzt, das Fahrzeug kann diese Leistung aufnehmen.

Dieser Anspruch stellt hohe Anforderungen an den Betrieb. Faast musste ein landesweites DC-Ladenetz aufbauen, hohe Verfügbarkeit sicherstellen, ein nahtloses Kundenerlebnis ermöglichen und gleichzeitig an jedem Standort ein klares, differenzierendes Leistungsversprechen einhalten.

Warum das Backend in einem wachsenden Schnellladenetz entscheidend ist

Für ein Unternehmen wie Faast ist das Backend weit mehr als ein technisches System im Hintergrund. Es ist ein zentraler Bestandteil des Kundenerlebnisses – und damit entscheidend für Zuverlässigkeit, Bedienbarkeit und Skalierbarkeit.

Wie Heikki Hintikka, CCO bei Faast Point Assets Oy, im Auswahlprozess erklärte:

„Der Backend-Anbieter bildet das Rückgrat des gesamten Kundenerlebnisses und der Zuverlässigkeit für die Kunden.“


Heikki Hintikka, CCO, Faast Point Assets Oy an einem Faast Ladehub

Foto 2: Heikki Hintikka, CCO, Faast Point Assets Oy.

Diese Perspektive zeigt, welche Rolle Software in einem ultraschnellen Ladenetz spielt. Das Backend muss Fahrerzugang, Zahlungsmethoden, operative Transparenz, Servicezuverlässigkeit und zukünftiges Wachstum gleichzeitig unterstützen.

Faast benötigte daher eine bewährte Backend-Lösung für DC- und HPC-Ladestationen – und eine Plattform, die den Betrieb eines öffentlichen ultraschnellen Ladenetzes auch bei weiterer Expansion zuverlässig unterstützt.

Virta als digitales Rückgrat des Faast-Ladenetzes

Faast entschied sich für Virta als digitales Rückgrat seines wachsenden Ladegeschäfts.

Start eines Ladevorgangs an einem Kempower-Ladestation von Faast mithilfe der App von Virta.

Foto 3: Start eines Ladevorgangs an einem Kempower-Ladestation von Faast mithilfe der App von Virta.

Mit Virta verbindet Faast seine Ladeinfrastruktur über eine bewährte Plattform für DC- und HPC-Ladestationen mit den Fahrerinnen und Fahrern von Elektrofahrzeugen. Dabei profitiert Faast von einer Lösung, mit der bereits viele finnische Nutzerinnen und Nutzer vertraut sind.

Von Beginn an stellte die Plattform die zentralen Grundlagen für Betrieb und Skalierung bereit: app-basiertes Laden, RFID-Zugang, Unterstützung für kontaktloses Bezahlen sowie operative Tools zur Verwaltung eines öffentlichen ultraschnellen Ladenetzes.

Die Partnerschaft geht jedoch über die reine Anbindung der Ladestationen hinaus. Virta stellt die Backend-Software bereit, mit der Faast Fahrerzugang, Zahlungen, Daten und Netzwerkbetrieb in einer zentralen Umgebung verwalten kann.

In der Praxis bedeutet das: Faast kann über alle Standorte hinweg ein konsistentes Nutzererlebnis bieten und gleichzeitig softwaregestützte Erkenntnisse nutzen, um Leistung zu überwachen, das Netz zu steuern und das Ladeerlebnis kontinuierlich zu verbessern.

Damit unterstützt Virta die übergeordnete Strategie von Faast. Die Kombination aus Hochleistungsladen und Batterie-Energiespeichern ermöglicht eine schnellere Standortbereitstellung, kleinere Netzanschlüsse und mehr Flexibilität beim Skalieren neuer Standorte.

Die Plattform von Virta ergänzt dieses Modell durch die Software-Ebene, die für den Betrieb eines wachsenden Schnellladenetzes mit einem klaren und einheitlichen Kundenversprechen erforderlich ist.



Ein Kundenerlebnis, das auf garantierter Leistung basiert

Faast möchte, dass Fahrerinnen und Fahrer die Marke bei jedem Ladevorgang mit Geschwindigkeit, Zuverlässigkeit und einfacher Bedienung verbinden. Dieser Anspruch zeigt sich nicht nur im technischen Ladekonzept, sondern auch in der Art und Weise, wie der Service bereitgestellt wird.

Nutzerinnen und Nutzer können über verschiedene Zahlungs- und Authentifizierungsmethoden laden – darunter Kartenzahlung, Virta-App, RFID und Autocharge. Diese Flexibilität ist im öffentlichen Laden besonders wichtig, denn häufig entscheidet die einfache Nutzung darüber, ob ein Ladeerlebnis als zuverlässig oder frustrierend wahrgenommen wird.

Das Ziel von Faast ist klar: das beste ultraschnelle Ladeerlebnis anzubieten – zugänglich für alle Fahrerinnen und Fahrer in Finnland. Um dieses Ziel in großem Maßstab zu erreichen, braucht es mehr als leistungsstarke Ladegeräte. Erforderlich ist eine skalierbare digitale Infrastruktur, die private und gewerbliche Nutzer gleichermaßen unterstützt, während das Netzwerk weiter wächst.

Leistungsgarantie von +150 kW beim Laden an einer Faast Schnellladestation.

Foto 4: Leistungsgarantie von +150 kW beim Laden an einer Faast Schnellladestation.

Bisherige Erfolge

Das Wachstum von Faast zeigt, was die Kombination aus Ladeinfrastruktur, batteriegestützter Flexibilität und leistungsfähiger Backend-Software ermöglichen kann.

Heute betreibt Faast 12 Ladehubs mit insgesamt 64 Ladepunkten in ganz Finnland. Das Unternehmen plant, die Anzahl seiner Ladehubs bis Ende des Jahres zu verdoppeln und weitere Standorte an attraktiven Lagen zu eröffnen – darunter bei Fachgeschäften, an urbanen Standorten sowie entlang von Autobahnen.

Das Netzwerk garantiert eine Mindestleistung von 150 kW an jedem Ladepunkt. Dieses Leistungsversprechen ist ein zentraler Bestandteil des Faast-Konzepts und ein klares Differenzierungsmerkmal im Schnelllademarkt. Die maximale Ladeleistung beträgt bis zu 350 kW und ermöglicht High-Power-Charging für kompatible Fahrzeuge.

Auch die Geschäftsentwicklung unterstreicht die wachsende Nachfrage: Innerhalb von 12 Monaten – von Mai 2025 bis Mai 2026 – erzielte Faast ein durchschnittliches Umsatzwachstum von 315 % pro Ladepunkt.

Zusammengenommen zeigen diese Ergebnisse mehr als reines Wachstum. Sie verdeutlichen, wie ein differenziertes Ladekonzept in Kombination mit der richtigen digitalen Plattform ein besseres Fahrerlebnis und ein skalierbares Betriebsmodell ermöglichen kann.

Antti Sario und Heikki Hintikka an einem Faast Ladehub am Flughafen Helsinki.

Foto 5: Antti Sario und Heikki Hintikka an einem Faast Ladehub am Flughafen Helsinki.

Faast logo

12
Ladehubs
 
64
Ladepunkte
 
150 kW
Garantierte Mindestleistung an allen DC-Ladestationen
 
315 %
Durchschnittliches Umsatzwachstum pro Ladepunkt (Mai 2025 bis Mai 2026)
 

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Der Backend-Anbieter bildet das Rückgrat des gesamten Kundenerlebnisses und der Zuverlässigkeit für die Kunden.

Heikki Hintikka
CCO, Faast Point Assets Oy