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Höhere Umsätze & Auslastung mit HPC-Ladestation

Damit E-Autos endgültig den Sprung in unseren Alltag schaffen, werden HPC-Ladesäulen unerlässlich. Beim High Power Charging (HPC) werden Fahrzeugbatterien in kürzester Zeit geladen, fast so, wie wir es von klassischen Zapfsäulen kennen. Diese Art des bequemen und schnellen Ladens wird für viele der entscheidende Faktor für den Umstieg auf ein E-Auto sein. Außerdem profitieren Sie als Betreiber einer HPC-Ladestation von höheren Umsätzen und besseren Auslastungsraten. 

Unterschied zwischen Schnellladesäulen und HPC

Während das AC-Normalladen mit Wechselstrom Leistungen von bis zu 22 kW ermöglicht, öffnet das DC-Laden oder Schnellladen mittels CCS-Stecker (Combined Charging System) komplett neue Türen. Der Begriff Schnellladen umfasst Gleichstromladen mit 50 kW, 100 kW und 150 kW Ladeleistung. Alles ab 175 kW und bis zu 600 kW Ladeleistungen wird als „Ultra-Schnellladen“ oder einfach als HPC-Ladestation (High Power Charger) bezeichnet. 

Da das ultraschnelle Laden die Ladedauer enorm verkürzt, ist es eine Grundvoraussetzung für den Erfolg der E-Mobilität. Immer mehr E-Autos sind auf deutschen Straßen unterwegs und bis 2030 sollen es laut den Plänen der Bundesregierung 15 Millionen werden.

Viele dieser E-Autos werden über keine eigene Lademöglichkeit am Wohnhaus verfügen und sind daher vermehrt auf ein ausgedehntes öffentliches Ladenetz angewiesen.

Normalladestationen mit einer Ladezeit von mehreren Stunden werden diese Nachfrage kaum bewältigen können. Hier kann eine HPC-Ladestation mit Leistungen zwischen 175 kW und 600 kW Abhilfe schaffen. Statt in mehreren Stunden werden Fahrzeuge beim HPC-Laden in wenigen Minuten geladen. 

Nicht jede Fahrzeugbatterie erlaubt das HPC-Ultraschnellladen. So macht das HPC-Laden beispielsweise für kleine Akkus, wie sie in Kleinst-Pkws für den Stadtverkehr zum Einsatz kommen, oft keinen Sinn.

Da das HPC-Laden mit einer Leistung ab 150 kW aber stark an Bedeutung gewinnt, wird es von immer mehr Fahrzeugmodellen unterstützt. Eine HPC-Ladestation ist immer so gebaut, dass sie die Leistung automatisch an die Kapazität des Akkus im Fahrzeug anpasst und diese bei Bedarf drosselt. 

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Mehr Power, mehr Ladevorgänge, mehr Umsätze 

HPC-Ladestationen reduzieren die Ladezeit deutlich. Je nach Leistung erreichen E-Autos beim Ultra-Schnellladen in 20-30 Minuten einen Batterieladestand (SoC – State of Charge) von 80 Prozent, was in den meisten Fällen ausreichend ist.

Um eine Batterie komplett auf 100 Prozent aufzuladen, werden beim HPC-Laden wegen des komplexen Batteriemanagementsystems in der Regel weitere 20 Minuten benötigt. 

Für 100 km Reichweite reichen an einer HPC-Ladestation oft nur wenige Minuten Ladezeit, bei einem Porsche Taycan sind es nur 5 Minuten und 30 Sekunden unter idealen Bedingungen. 

Tesla Supercharger können unter idealen Bedingungen bis zu 275 km Reichweite in nur 15 Minuten Ladezeit hinzufügen.

HPC-Ladedauer beliebter Fahrzeugmodelle 

Fahrzeugmodell HPC-Ladedauer* (80 Prozent SoC)
Audi e-tron 55 quattro 30 Minuten
BMW i4 31 Minuten
Ford Mustang Mach-E 38 Minuten
Hyundai IONIQ 5 18 Minuten
Mercedes-Benz EQC 40 Minuten 
Polestar 2 35 Minuten
Porsche Taycan  22 Minuten und 30 Sekunden
Tesla Model 3 24 Minuten
VW id.5 29 Minuten

*Die angegebenen Ladezeiten sind zum Großteil offizielle Herstellerangaben (ohne Gewähr) und berücksichtigen die maximal mögliche Ladeleistung des jeweiligen Fahrzeugs bei idealen Bedingungen, denn die Ladedauer ist ebenfalls von externen Faktoren wie etwa der Temperatur abhängig. 

Die Vorteile einer HPC-Ladestation

Meter Kürzere Ladedauer 

Eine HPC-Ladestation bietet ganz klar eine große Zeitersparnis gegenüber herkömmlichen AC-Normalladestationen. In kürzester Zeit erreichen Fahrzeuge so wieder große Reichweiten. Fahrer und Fahrerinnen haben in der Zwischenzeit die Möglichkeit, Services in der Umgebung einer HPC-Ladestation zu nutzen und können zum Beispiel einen Kaffee oder eine kleine Mahlzeit in Ihrem Betrieb zu sich nehmen. 

Chart Höhere Auslastung 

Eine kürzere Ladedauer bedeutet ebenfalls, dass mehr Fahrzeuge im selben Zeitraum die HPC-Ladesäule nutzen können. Ihre HPC-Ladestation profitiert also von einer höheren Auslastung, als es beispielsweise bei einer Normalladestation der Fall ist. Ihr Unternehmen gewinnt als HPC-Anbieter an Attraktivität, was sich ebenfalls auf die Bewertung Ihrer Immobilie auswirkt.

Euro Mehr Umsatz 

Da das Laden an einer HPC-Ladestation deutliche Vorteile für Fahrer und Fahrerinnen eines E-Autos mitbringt, können Sie als Betreiber solcher Ladestationen höhere Ladepreise ansetzen als für das Laden mit einer geringeren Leistung. Unterm Strich bedeuten höhere Ladepreise und Auslastungen höhere Gewinne für Ihr Unternehmen. 

Register Bessere Kundenfreundlichkeit 

Mit mehreren HPC-Standorten gestalten Sie das Laden für Ihre Kunden und Kundinnen insgesamt bequemer und reduzieren den Aufwand, der üblicherweise mit dem Laden eines E-Autos verbunden wird. Dadurch heben sich auch deutlich von Ihrer Konkurrenz ab. 

Mit dem Virta ROI Rechner erfahren Sie in wenigen Schritten, wie lange es dauert, bis sich Ladestationen an Ihrem Standort rentieren:

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Für welche Standorte eignet sich eine HPC-Ladestation? 

Eine HPC-Ladestation ist besonders bei Standorten mit großem Verkehrsaufkommen, an wichtigen Verkehrsknotenpunkten und in der Nähe von Autobahnen sinnvoll. So eignen sich Tankstellen, der Einzelhandel und Autobahnraststätten für HPC-Stationen, da hier eine kurze Ladedauer bereits von Fahrern und Fahrerinnen erwartet wird. Aber auch Orte, an denen sich Menschen in der Regel nur kurz aufhalten, können mit einer HPC-Ladestation eine Aufwertung erfahren.

Stellen Sie als Betrieb HPC-Ladepunkte zur Verfügung, werden sie den Wünschen Ihrer Kunden und Kundinnen nicht nur gerecht, sondern ziehen ebenfalls neue Klientel an. Gleichzeitig stärken Sie das Image Ihres Unternehmens und heben die Kundenzufriedenheit. 

Eine HPC-Ladestation ist zwar deutlich kostspieliger als normale Ladestationen, höhere Auslastung und Gewinnmargen im stark-wachsenden Markt für E-Autos verkürzen die Amortisationszeit allerdings deutlich. 

Die meisten HPC-Säulen können bei Bedarf modular erweitert werden und verfügen über ein integriertes Zahlungsterminal, was eine nachträgliche Aufrüstung mit einem Pin-Pad für die Kartenzahlung, wie es die Novelle der Ladesäulenverordnung (LSV) ab 1. Juli 2023 verpflichtend vorsieht, obsolet macht. 

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HPC-Ladestation mit der schlüsselfertigen Ladelösung von Virta 

Mit einer HPC-Ladestation machen Sie einen großen Schritt in Richtung Zukunft. Damit Sie dabei nicht allein sind, ist Virta für Sie da. Wir liefern nicht nur passende Hardware für das Ultra-Schnellladen bis zu 350 kW, sondern kümmern uns auch um die Verkabelung, Errichtung, Installation und Inbetriebnahme Ihrer Ladestationen. 

Mit der End-to-End Lösung von Virta werden Sie Teil eines der größten Ladenetzwerke Europas, welches mit Roaming über 320.000 Ladepunkte umfasst. Wir bringen Sie und Ihren Betrieb auf die Karte vieler E-Auto-Fahrenden, unsere Virta App hat bereits über 500.000 Registrierungen verbucht.

Nach Inbetriebnahme der Ladepunkte bietet Ihnen der Virta Service einen 24/7 Kundensupport für Ihre Ladegäste. Aber auch für Ihre Belange sind wir als Ansprechpartner da und übernehmen Wartung, Fehlerbehebungen und Firmware-Updates für Ihre HPC-Ladestationen.

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