PV-Anlage und Ladestation für E-Auto: Das perfekte Match
Steigende Energiepreise belasten viele Unternehmen – auch die Privatwirtschaft kommt an der Energiewende nicht vorbei. Solarenergie steht unbegrenzt zur Verfügung, doch erst smarte Technologien machen ihr Potenzial nutzbar. Wir zeigen fünf Gründe, warum eine Photovoltaik-Anlage (PV-Anlage) in Kombination mit E-Mobilität für Unternehmen zunehmend an Bedeutung gewinnt.
Umwelt
Nachhaltige Energie für nachhaltige Mobilität
Eins vorweg: Mit Solarstrom erzeugen Sie 100 % nachhaltige Energie und helfen aktiv dabei, CO2-Emissionen zu senken. Eine PV-Anlage zusammen mit Stromtankstellen macht den Betrieb von Elektroautos komplett CO2-neutral.
Zusammen mit Kantar haben wir herausgefunden, dass die Hälfte der Deutschen Ihr Auto vorzugsweise mit erneuerbaren Energien laden. Als Anbieter selbst erzeugten Solarstroms steigern Sie die Attraktivität und Marktanteile Ihrer Ladestationen merklich.
Mit einem modernen E-Mobility-Hub präsentieren Sie sich als besonders innovatives, umweltfreundliches und nachhaltiges Unternehmen und können sich deutlich von der Konkurrenz abheben.
Profitabilität
Maximale Kosteneffizienz
Produzieren Sie Ihren eigenen PV-Strom, müssen Sie bei steigenden Preisen weniger Strom zukaufen und machen sich unabhängig von Preisentwicklungen auf dem Strommarkt.
In Kombination mit Ladestationen für E-Fahrzeuge können Sie Ihren erzeugten Strom zum Marktpreis abgeben und ohne Selbstkosten von deutlich höheren Gewinnmargen profitieren. Diesen Kostenvorteil können Sie auch direkt an Ihre Ladegäste weitergeben und damit für eine höhere Auslastung Ihrer Ladestationen sorgen.
Denn zum Geld sparen sind auch die Fahrer und Fahrerinnen von E-Autos bereit, längere Strecken zurückzulegen.
Sprechen Sie zu unserem Vertrieb, um über Ihre Potenziale zu sprechen.
Beispiel-Rechnung:
In Deutschland wird im Schnitt eine PV-Anlage mit 6 bis 7 Quadratmeter Fläche benötigt, um 1.000 Kilowattstunden Solarstrom zu produzieren. Das entspricht einer Nennleistung von 1 kWp (Kilowatt Peak, maximale Leistung unter Standardbedingungen). In anderen Maßstäben entspricht das in etwa vier Solarmodulen.
Mit 1.000 kWh wird ein VW e-Golf rund 28-mal vollgeladen und kann damit bei einem Verbrauch von durchschnittlich 13,20 kWh pro 100 Kilometer etwa 8.000 km weit fahren (Ladeverluste nicht berücksichtigt).

| Gut zu wissen: Zum direkten Strom-Laden eines E-Autos durch eine Solaranlage ist eine Überschussleistung von mindestens 1,4 kW notwendig, wenn das Fahrzeug einphasig lädt. Bei neueren Modellen, die dreiphasigen laden, muss es dreimal so viel sein, also mindestens 4,2 kW. Das Solarstrom-Laden eignet sich also in Kombination mit AC-Normalladestationen mit einer Leistung von bis zu 22 kW. |
Förderungen
Bemühungen werden belohnt
Der Staat ist sehr daran interessiert, den Ausbau von erneuerbaren Energien voranzutreiben, um damit langfristig die Abhängigkeit von fossilen Brennstoffen zu reduzieren.
Zielgerichtete Maßnahmen in Form von Förderungen und Zuschüssen in den Bereichen E-Mobilität und erneuerbare Energien sollen dabei helfen, den Gap zu schließen. Dazu ist erwähnenswert, dass Förderungen für Ladestationen und PV-Anlagen meist kombiniert werden können, wie am Beispiel der WELMO-Förderung in Berlin (die mittlerweile bis 2027 verlängert wurde).
Werden Fördermittel für den Erwerb und die Installation einer Ladesäule für E-Autos in Anspruch genommen, ist die Abgabe von Grünstrom erfahrungsgemäß eine Voraussetzung.
Auch das Förderprogramm „Emissionsarme Mobilität“ des Landes NRW kombiniert Förderung von Ladeinfrastruktur und erneuerbaren Energien. Die genauen Bonus-Konditionen für die Kombination mit einer EE-Anlage werden regelmäßig angepasst und einzelne Fördermodule wurden 2026 zeitweise pausiert bzw. neu geordnet – vor einer Antragstellung lohnt sich daher ein Blick in die jeweils aktuelle Förderrichtlinie unter elektromobilitaet.nrw.
Deutschland hat bei der Kombination von E-Mobilität und Solarenergie im Vergleich zu anderen Ländern weiterhin Aufholbedarf – umso mehr lohnt es sich für Unternehmen, frühzeitig auf eine gemeinsame Lösung aus PV-Anlage und Ladeinfrastruktur zu setzen.
THG-Prämie
Emissionen senken und profitieren
Als Betreiber von Ladestationen für E-Autos und ihrer klimapositiven Wirkung haben Sie Anspruch auf Ausgleichsleistungen für die eingesparten Treibhausgase (THG) in Form einer THG-Prämie. Werden Ihre Ladestationen mit Strom aus lokalen und erneuerbaren Quellen gespeist, wie es etwa bei einer Solaranlage der Fall ist, können Sie mit rund 30 Cent pro Kilowattstunde Ladestrom rechnen.
Schauen wir uns dazu eine einfache Rechnung an:
Wird an Ihrer Ladestation ein VW e-Golf mit einer Batteriekapazität von 35,80 kWh täglich zum Teil mit Ihrem eigenen erzeugten Solarstrom vollgeladen, können Sie mit bis zu 4.000 Euro pro Jahr für Ihre THG-Quoten rechnen. Stellen Sie dagegen den deutschen Strommix zur Verfügung, sind es etwa 1.700 Euro im Jahr.

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Gut zu wissen: THG-Prämien werden nicht für eine private Ladestation ausbezahlt, es muss sich um öffentlich zugängliche Ladeinfrastruktur handeln. THG-Quotenpreise unterliegen starken Marktschwankungen – zwischen 2023 und 2025 lagen sie zeitweise zwischen rund 80 und 475 Euro pro Tonne CO2. Die oben genannten Beispielwerte basieren auf aktuellen Marktpreisen (Stand: Juli 2026) und können sich wieder verändern. |
V2G
Helfen Sie beim Netzausgleich
Photovoltaikanlagen werden vielfach zusammen mit einem Stromspeicher eingerichtet. So kann der erzeugte Solarstrom auch nach Sonnenuntergang und zu Belastungsspitzen eingesetzt werden. Mit einem Stromspeicher kann man den Eigenverbrauchsanteil erhöhen und sich so noch unabhängiger von Stromlieferanten und -preisen machen.
PV-Speicher sind in der Anschaffung inzwischen deutlich günstiger geworden: Für 10 kWh Speicherkapazität muss man aktuell mit rund 3.500 bis 5.000 Euro rechnen, also etwa 350 bis 500 Euro pro Kilowattstunde Lagerkapazität – rund die Hälfte der Kosten von vor wenigen Jahren.
Dennoch benötigen PV-Speicher weiterhin Platz und eine Entlüftung und verbrauchen bzw. verlieren im Betrieb Energie, was sich wiederum negativ auf die Ökobilanz der gesamten PV-Anlage auswirkt.
Wenn Sie am Standort Ihrer PV-Anlage ebenfalls das Solarstrom-Laden von E-Autos anbieten, wieso denn nicht gleich die Batterien von E-Fahrzeugen zunutze machen? Genau das erlaubt das Vehicle-to-Grid (V2G) Laden. Ladestation mit V2G Technologie machen das bidirektionale Laden möglich und damit Fahrzeugbatterien zu einem Energiespeicher.
Erzeugten Solarstrom können Sie zum Beispiel am Tag in Ihrem elektrischen Fuhrpark speichern und in den Nachtstunden bei Bedarf anzapfen. Das macht die teure Anschaffung von Energiespeicher unnötig.
Der Anteil erneuerbarer Energien nimmt stetig zu und damit auch die Volatilität des Netzes. Da Stromspeicher in Zukunft allein nicht ausreichen werden, gewinnen Fahrzeugbatterien immer mehr an Bedeutung und helfen dabei, Verbrauchsspitzen zu glätten und das öffentliche Netz effizienter zu machen.
Virta ist im Bereich von V2G richtungsweisend und treibt die technologische Entwicklung weiterhin voran. V2G ist keine reine Zukunftsmusik mehr und ist bereits in Virta Anlagen in Finnland und Großbritannien im Einsatz.
Was in Deutschland lange fehlte, ist inzwischen da: Mit der EnWG-Novelle vom 13. November 2025 wurde die doppelte Netzentgelt-Belastung für rückgespeisten Strom abgeschafft, seit März 2026 legt die VDE-AR-N 4105:2026-03 den technischen Standard fest, und seit dem 1. April 2026 regeln die sogenannten MiSpeL-Prozesse die Marktintegration. Damit ist V2G in Deutschland erstmals rechtlich und technisch praxistauglich geregelt.
Von der Chance zur Pflicht
In Zukunft wird es für viele Orte verpflichtend werden, Solaranlagen zu installieren. So muss beispielsweise in Frankreich der Einzelhandel bei Parkplätzen mit über 80 Stellplätzen mindestens die Hälfte der Fläche mit Photovoltaikanlagen überdachen, ansonsten drohen empfindliche Strafen.
Die größten Parkplätze (ab 10.000 Quadratmeter) mussten diese Pflicht bereits bis zum 1. Juli 2026 erfüllen, mittelgroße Parkplätze (1.500 bis 10.000 Quadratmeter) folgen bis 2028. Überdachte Parkplätze mit PV-Anlagen sind eine ideale Möglichkeit, um Solarenergie und Ladestationen für E-Autos zu kombinieren.
Während man in Frankreich auf die Peitsche setzt, werden Investitionen in Deutschland – noch – mit Förderungen gelockt. Wobei hierzulande das Gebäude-Elektromobilitätsinfrastruktur-Gesetz GEIG bereits die Installation von Ladestationen oder zumindest von Leerrohren bei Neubauten und teilweise bei Renovierungen vorsieht.
Virta ist eines der am schnellsten wachsenden Ladenetzwerke für E-Fahrzeuge. Wir helfen bei der Planung Ihrer E-Tankstation und unterstützen von Anfang an mit Standortanalysen und der technischen Umsetzbarkeit in Zusammenhang mit der Errichtung von PV-Anlagen.
Wir haben die einheitliche Lösung für alle Arten des Ladens und unsere Tools für das Energiemanagement sorgen dafür, dass Sie nie den Anschluss verlieren. Sprechen Sie jetzt mit unserem Vertrieb, um über das volle Potenzial Ihres Unternehmens zu sprechen.
Häufige Fragen zu PV-Anlagen und Ladestationen
Lohnt sich eine PV-Anlage in Kombination mit einer Ladestation für Unternehmen?
Ja: Der selbst erzeugte Solarstrom macht Sie unabhängiger von Strompreisen, lässt sich mit höheren Gewinnmargen an Ladegäste abgeben und erhöht zusätzlich die THG-Prämie pro Kilowattstunde gegenüber reinem Netzstrom.
Was ist Vehicle-to-Grid (V2G) und ist es in Deutschland erlaubt?
V2G ermöglicht es, Energie aus Fahrzeugbatterien zurück ins Netz oder in den eigenen Fuhrpark einzuspeisen. Seit der EnWG-Novelle vom November 2025 sowie den seit April 2026 geltenden MiSpeL-Regeln ist V2G in Deutschland erstmals rechtlich und technisch praxistauglich umsetzbar.
Wie viel kostet ein PV-Speicher aktuell?
Für 10 kWh Speicherkapazität liegen die Kosten aktuell bei rund 3.500 bis 5.000 Euro (ca. 350 bis 500 Euro pro kWh) – deutlich weniger als noch vor wenigen Jahren.
Welche Förderungen gibt es für PV-Anlagen und Ladestationen?
Förderungen für Ladeinfrastruktur und erneuerbare Energien lassen sich häufig kombinieren, etwa über die Berliner WELMO-Förderung oder das NRW-Programm „Emissionsarme Mobilität“. Da sich Förderrichtlinien und -module regelmäßig ändern, lohnt sich vor der Antragstellung immer ein Blick auf die jeweils aktuellen Konditionen.
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