Ein sauberer Deal – Profitablere Ladesäulen durch die THG-Quote

Immer mehr Elektroautos auf den Straßen bedeutet auch eine große Herausforderung – Deutschland braucht deutlich mehr Ladestationen. Für Unternehmen eröffnet sich dadurch ein lukratives Business, das staatlich gefördert wird. Wer klimaschonende Antriebsarten in unterstützt, etwa durch E-Ladesäulen, kann die eingesparten Treibhausgas (THG)-Emissionen gewinnbringend verkaufen. Was es mit dem Quotenhandel auf sich hat, erfahren Sie hier.

Es ist die große Herausforderung unserer Zeit: Klimaneutralität. Ein Meilenstein, den sich die Bundesregierung auf dem Weg dorthin auferlegt hat, soll erreicht werden. Deutschland will seine CO2-Emissionen bis 2030 um 65 % gegenüber dem Wert von 1990 verringern (siehe Klimaschutzgesetz). Ein ambitioniertes Ziel. Neben einem Fokus auf erneuerbare Energien nimmt der Verkehrssektor dabei eine besondere Rolle ein. Eine wichtige Maßnahme dabei: Der THG-Quotenhandel.

Neben dem Ziel, das Verkehrsaufkommen grundlegend zu reduzieren und emissionsärmere Verkehrsmittel flächendeckend zu etablieren, soll auch der Umstieg auf alternative, klimaschonende Antriebsarten forciert werden. Dabei nimmt die Bundesregierung die großen Mineralölkonzerne in die Pflicht.

Konkret heißt das – Unternehmen, die fossile Kraftstoffe produzieren, müssen ihre Treibhausgasemissionen um einen festgelegten Prozentsatz reduzieren. Das ist die sogenannte Treibhausgasminderungsquote. Dieses Jahr liegt die Quote bei 7 %. Bis 2030 soll sie auf 25 % steigen. Wer die Quote nicht erreicht, wird mit einer Strafzahlung sanktioniert.

Umstieg auf klimaschonende Antriebsarten fördern 

Um die Quoten zu erfüllen, bieten sich zwei verschiedene Ansätze an: Die Unternehmen können ihre CO2-Emissionen selbstständig senken, etwa indem sie auch emissionsärmere Kraftstoffe wie Biodiesel oder Bioethanol (E10) verkaufen. Oder sie kompensieren ihre Emissionen durch den Erwerb eines THG-Zertifikats anderer Unternehmen, die keine beziehungsweise weniger CO2 ausstoßen. Das soll den Umstieg auf klimaschonende Antriebsarten ankurbeln.

Seit Beginn des Jahres wurde der Kreis der Verkäufer von THG-Quotenmengen ausgeweitet. Das heißt, wer jetzt etwa einen Ladepunkt betreibt oder ein E-Auto fährt, kann sich die eingesparten Emissionen zertifizieren lassen – und zu Geld machen. Die THG-Quotenhandel unterstützt so gleich auf zwei Wegen den Umstieg auf alternative, klimaschonende Kraftstoffe. Zum einen werden fossile Kraftstoffe wie Benzin und Diesel durch den Erwerb von THG Zertifikaten immer teurer – und damit unattraktiv. Außerdem profitieren alle anderen, die schon heute auf emissionsarme Kraftstoffe setzen, finanziell durch ihre THG-Quoten.

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LadeSÄULEN-Betreiber werden mit thg-quote belohnt

Die Investition in Ladeinfrastruktur wird damit besonders attraktiv. In Zukunft voraussichtlich noch deutlich stärker – dafür sprechen mehrere Faktoren. Zum einen wird durch die stetig steigende THG-Quote, die den Mineralölkonzernen auferlegt wird, auch die Nachfrage nach Kompensationsmöglichkeiten steigen. Bis 2030 müssen die CO2-emittierenden Unternehmen ihre Ausstöße um 25 % reduzieren. Das können sie langfristig nur durch den Handel mit THG-Quoten klimaneutraler Unternehmen erreichen.

Schon heute ist der Ausgleich durch emissionsärmere Kraftstoffe wie Biodiesel und Bioethanol begrenzt, da ihre Klimabilanz mittlerweile umstritten ist. Die Deutsche Umwelthilfe etwa rät ganz von der Kompensation durch Bio-Kraftstoffe ab. Zudem steigt auch die Strafzahlung, die Unternehmen bei Nicht-Erfüllung der Quote bezahlen müssen: von 470€ auf aktuell 600€ pro Tonne CO2

Investition in ladesäulen amortisiert sich rasch

Durch die THG-Quoten wird das Geschäft mit Ladesäulen schnell zum lukrativen Geschäft, auch die Investitionen in den Ladedienst selbst amortisieren sich rasch – bei geringen Risiken. Denn jeder öffentliche Ladepunkt generiert durch die THG-Quote pro geladene Kilowattstunde einen Ertrag. Eine höhere Auslastung bedeutet hierbei ein höheres Zusatzeinkommen. 

Glaubt man den Plänen der Bundesregierung, dass bis 2030 zwischen 15 und 22 Prozent der Fahrzeuge elektrisch unterwegs sein werden, kann das Geschäft mit THG-Quoten für Betreiber von Ladesäulen nur besser werden. Da für kleinere und mittlere Betreiber von Ladesäulen der Verkauf ihrer THG-Quoten sehr aufwendig ist, bietet sich die Servicedienstleistung von Virta an, die den THG-Quotenhandel auf Wunsch direkt abwickelt – ganz unbürokratisch.

Wie hoch sind die Erlöse aus den THG-Quoten für Ladesäulen?

Wird ein VW e-Golf mit einer Batterie-Kapazität von 35,8 kWh täglich vollgeladen, liegt der jährliche Erlös aus dem THG-Quotenhandel bei knapp 2.000€ (ohne Abwicklungskosten). Angenommen wurden dabei durchschnittliche Quotenpreise (Netto-Minderung) von 400 Euro/tCO2. Handelt es sich dabei um lokal erzeugte erneuerbare Energien, steigt der Erlös auf etwa 4.200€ jährlich.

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Öffentliches und privates Laden 

Ladestationen können als private oder öffentliche Ladepunkte realisiert werden. Standorte, die nur eingeschränkter zugänglich sind, eignen sich für private Ladestationen. Öffentliche Ladepunkte dagegen sind für alle E-Autos zugänglich und ebenfalls auf Ladestationskarten einsehbar. Sie müssen auch der Bundesnetzagentur (BNetzA) gemeldet werden. Von der THG-Quote profitieren nur öffentliche Ladepunkte, da diese durch die Bereitstellung einer Lademöglichkeit den Umstieg auf die Elektromobilität in Deutschland fördern. Die THG-Quote wird auf Basis der geladenen Kilowattstunden berechnet, auch für das Laden Ihrer eigenen Fahrzeuge. Sollte es sich beim bereitgestellten Strom um lokal generierte erneuerbare Energien handeln, sind die Erlöse pro kWh deutlich höher.

Eine Ladeinfrastruktur hat also gleich mehrere Vorteile. Sie gewinnen neue Kunden hinzu, steigern Ihren Gewinn direkt durch das Anbieten eines Ladedienstes bzw. indirekt durch die Mehrausgaben Ihrer Ladegäste in Ihren Geschäften. Außerdem helfen Sie dabei, Treibhausgasemissionen zu reduzieren, für das sich auch mit THG-Quoten belohnt werden.

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