Versteckte Kosten im EV Ladegeschäft (und wie man diese vermeiden kann)

Bis 2025 wird das Aufladen von Elektrofahrzeugen ein fester Bestandteil vieler Unternehmen sein. Der Markt wächst wie nie zuvor: Der Jahresabsatz von Elektrofahrzeugen erreichte bereits 2021 über 6 Millionen Fahrzeuge - in Deutschland allein sind das also mehr als 618.000 Elektroautos, und mehr als 560.000 Hybridautos. Da sich also immer mehr Verbraucher für Elektrofahrzeuge entscheiden, werden immer mehr Ladestationen zu Hause, am Arbeitsplatz und unterwegs benötigt. 

Anbieter von EV-Ladediensten mit bekannten und vertrauenswürdigen Marken werden die meisten Kunden anziehen und die Ersten mit einem profitablen Ladegeschäft sein. Der ganze Rest wird nicht nur die Ladekunden verlieren, sondern auch die eigentliche Klientel, da diese keine attraktiven Lademöglichkeiten vorfindet. 

Sehen wir den Fakten ins Auge – heutzutage ist der Betrieb eines Ladegeschäfts für Elektrofahrzeuge für die meisten Dienstleister kein rentables Geschäft, jedenfalls noch nicht. Um das Wachstum des EV-Marktes zu beschleunigen und die Rentabilität zu steigern, können Sie als Dienstleister die Verbraucher ermutigen, auf Elektroautos umzusteigen, und ihr Wissen weitergeben. 

Einer der Hauptgründe für die mangelnde Rentabilität sind versteckte Kosten, die mit dem Geschäft der Ladestationen für Elektroautos einhergehen.  

Die gute Nachricht ist, dass ein großer Teil dieser versteckten Kosten unnötige Ausgaben sind, die reduziert werden können. Niedrigere Kosten und reibungslose Abläufe sind nicht nur für die Betreiber von Vorteil, sondern im Endeffekt auch für die Fahrer von Elektrofahrzeugen. 

DIE SENKUNG DER ZUSÄTZLICHEN KOSTEN IST ENTSCHEIDEND, UM EIN PROFITABLES LADEGESCHÄFT AUFZUBAUEN 

Die größte Herausforderung besteht darin, dass Anbieter eine Vielzahl von Ressourcen benötigen, um ein Ladegeschäft aufzubauen. Eine EV-Ladebox an der Wand allein ist noch kein Differenzierungsmerkmal und wird nicht dazu führen, dass Kunden einen Anbieter einem anderen Mitbewerber vorziehen. Was kann man also tun? 

Ein sehr gutes Nutzungslerlebnis, eine vertraute und ansprechende Marke, Benutzerfreundlichkeit und ein sofort verfügbarer Kundenservice sind einige Ansätze die helfen können. 

All die Leistungen und Ressourcen, die von verschiedenen Herstellern und Anbietern angeboten werden, schaffen ein Durcheinander voller vermeidbarer Ausgaben.  

In der Praxis wird dies deutlich, wenn wir uns den Rechnungsprozess genauer anschauen. Hier müssen Lösungen für die Beschaffung, Verrechnung, Verifizierung und Buchhaltung implementiert werden. Isoliert gesehen hört sich das nicht nach allzu großen Kosten an. Aber aus kleinen Bächen wird schnell ein großer Fluss – oder in diesem Fall eine große Rechnung. 

Der Betrieb eines Ladegeschäfts für Elektrofahrzeuge auf herkömmliche Weise, also indem Ladestationsanbieter unterschiedliche Bestandteile von verschiedenen Betreibern nutzen, erfordert etwa 10 Vollzeitmitarbeiter im eigenen Haus. Ein weiterer versteckter Kostenfaktor, der vollständig vermieden werden kann, indem man sich für eine Ladelösung als Service entscheidet. 

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WO KANN MAN DIE VERSCHLEIERTEN KOSTEN EINDÄMMEN? 

Gehen wir die häufigsten Stellen durch, an denen unnötige Kosten lauern: so wird schnell ersichtlich, wie sie vermieden werden können und gleichzeitig einen Wettbewerbsvorteil gegenüber der Konkurrenz geschaffen werden kann. Was im Endeffekt zu einem profitablen Ladegeschäft führt. 

  1. Hardware ist viel mehr als nur ein Gerät

Es ist keine leichte Aufgabe eine Ladestation zu wählen, die Ihren Anforderungen entspricht. Hunderte von Herstellern stehen zur Auswahl, was schon den Vergleichs- und Verhandlungsprozess langwierig macht. Und langwierige Prozesse sind kostspielig. Das Kennenlernen der Anbieter und das Vergleichen von Preisen, Qualität, Garantien und smarten Features nimmt viel Zeit in Anspruch – es sei denn, man entscheiden sich für einen Dienstleister mit langjähriger Erfahrung und einer schlüsselfertigen Lösung. 

Neben dem Beratungsprozess erhöhen auch die Bestellung und Verwaltung der Gerätelieferung und -logistik sowie die Vorkonfiguration und Installation des Ladegeräts am Standort die Gesamtkosten. Beispielsweise ist die Vorkonfiguration ein wesentlicher Schritt, um spätere kostspielige Feldarbeit zu umgehen. 

Virta-Kunden können alle zusätzlichen Kosten und unliebsame Überraschungen vermeiden. Unser Servicemodell basiert auf vordefinierter Technologie, wodurch wir eine Plug-and-Play-Lösung für alle Kundensegmente anbieten können. Jeder Elektriker kann Virta-Stationen installieren, da alle Firmware-Einstellungen vordefiniert sind. Abgesehen davon erhalten Sie von uns eine umfassende Problembehandlung, einschließlich Support, Wartung und Garantie. 

  1. Die Wartung von Ladestationen – alles in der Cloud

Intelligente Ladestationen sind mit der Cloud verbunden und können daher aus der Ferne verwaltet und gewartet werden. Firmware-Updates und Konfigurationen müssen jedoch von Fachleuten durchgeführt werden. Die Schaffung eines vertrauenswürdigen Wartungs-, Reparatur- und Supportsystems von Grund auf ist eine mühsame Aufgabe. Bei schlechter Ausführung können die Kosten enorm steigen, vor allem wenn Kunden aufgrund von Störungen beginnen, sich für andere Anbieter zu entscheiden. 

Die Charging-as-a-Service-Lösung von Virta umfasst die gesamte Stationswartung und befreit Anbieter von der Sorge um zusätzliche Kosten oder verlorene Kunden. Das Support- und Reparatursystem umfasst beispielsweise Gewährleistungs- und Schadenersatzverfahren, die Funktionalität der Überwachungs- und Konditionierungsstation sowie Wartungsvorgänge und Disposition. Updates und Konfigurationen werden immer von unseren erfahrenen Fachleuten durchgeführt. 

  1. Zahlungen, Rechnungsstellung und Dienstleistungen für EV-Fahrer

Wenn Anbieter ohne einen Spezialisten im Bereich des Aufladens von Elektrofahrzeugen arbeiten, liegen Zahlungsinstallationen, -betrieb und -wartung auf ihren Schultern. Abrechnungsintegrationen, Kreditrisiken und Mahnwesen werden zu Ihren täglichen Aufgaben. 

Das klingt nicht gut? Entscheiden Sie sich für Charging-as-a-Service - Aufladen als Dienstleistung. Wir kümmern uns um alle Dinge rund um die Abrechnung und Zahlungen. Auf diese Weise können die Aufladepreise niedrig gehalten werden, was wiederum für EV-Fahrer attraktiv ist. Sie sparen nicht nur versteckte Kosten, sondern erzielen mehr Einnahmen, da die verdeckten Kosten nicht noch erst ausgeglichen werden müssen.  

Neben niedrigen Preisen legen EV-Fahrer großen Wert auf guten Service und mühelose Ladeerlebnisse. Ein funktionales Callcenter, Lösungen zur Problembewältigung, technischer und Systemsupport sowie digitale Tools zum Aufladen sind alle im Service von Virta enthalten. Zu den digitalen Tools gehört zum Beispiel eine mobile App zum Aufladen, gebrandet für Ihr Unternehmen. Allein die Entwicklung einer eigenen App verursacht hohe Kosten – ganz zu schweigen von der Wartung des Anwendungs- und Servicesystems. 

  1. Roaming, Compliance und Gesetzgebung

Nachdem Sie die Geräte ausgewählt, Endbenutzer-Touchpoints erstellt und Zahlungssysteme eingerichtet haben, müssen Sie noch Vereinbarungen mit mehreren Partnern treffen, um den Ladedienst zum Laufen zu bringen – es sei denn, Sie entscheiden sich für eine schlüsselfertige Ladelösung. 

Roaming ermöglicht es Ihren Kunden, andere Ladestationen zu nutzen, und Tausenden von Elektrofahrzeugfahrern, sich an Ihren Ladestationen zurechtzufinden. Wenn es keine gemeinsamen Roaming-Vereinbarungen und Roaming-Hubs gäbe, müssten Dutzende von Vereinbarungen mit anderen Dienstanbietern getroffen werden, um ein funktionierendes Roaming-Netzwerk aufzubauen. 

Wenn Sie Virta-Kunde werden, sind Roaming-Vereinbarungen automatisch im Service enthalten - so sparen Sie jede Menge Geld und Zeit, da Sie über uns nur einen Roaming-Vertrag abschließen. Die Stationen anderer Virta-Kunden sowie Stationen in den Roaming-Hubs können von Ihren EV-Kunden genutzt werden. 

Betreiber von EV-Aufladediensten müssen neben der Zahlung der Mehrwertsteuer auch andere landesspezifische Anforderungen erfüllen. Beispielsweise ist eine lokale Umsatzsteuerregistrierung immer erforderlich und entscheidend, wenn in Europa Ladestationen verkauft und grenzüberschreitende Transaktionen abgewickelt werden. 

Mit der Gesetzgebung Schritt zu halten, die sich derzeit noch ändert und Gestalt annimmt, ist ein Vollzeitjob – ein weiterer Aspekt, den man im Auge behalten sollte. 

Die vielseitige Plattform von Virta senkt die Kosten 

Ein traditioneller Anbieter von Ladediensten für Elektrofahrzeuge hat so viel Verantwortung, dass der Aufbau eines umfassenden Dienstes erdrückend sein kann. Zu viele Dinge, um die man sich kümmern muss, was unzählige zusätzliche Kosten verursacht. 

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Es gibt eine Alternative: das Geschäftsmodell Charging-as-a-Service.

Der Service von Virta bietet Anbietern alle Möglichkeiten, ein professionelles Ladegeschäft, das mit dem Energiesystem verbunden ist, aufzubauen, zu erweitern und zu betreiben. Alle hier beschriebenen versteckten Kosten (und auch die, die wir in diesem Text nicht erwähnt haben), können vermieden werden – wir kümmern uns um alle kleinen oder großen Details. 

Unsere Kunden können ihren EV-Ladeservice mit dem bestehenden Geschäft und der bestehenden Marke vereinen. So fühlen sich Kunden gleich mit ihrem Ladeservice vertraut, was die Kundenbindung stärkt. 

Sind Sie bereit, loszulegen und wertvolle Zeit und Kosten zu sparen? 

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