Ísorka: Über den Aufbau eines offenen Ladenetzwerkes für Elektrofahrzeuge in Island

Ísorka ist ein isländischer Ladenetzwerkbetreiber mit der Mission, das Laden von Elektrofahrzeugen genau dort zu ermöglichen, wo es am dringendsten benötigt wird: Zuhause, am Arbeitsplatz und bei Unternehmen.

Sigurður Ástgeirsson, der Gründer und CEO von Ísorka ist der Meinung, dass es beim Laden von Elektrofahrzeugen in erster Linie um Komfort geht:

“Wir glauben, dass Sie Ihr Auto am besten dann aufladen, während Sie etwas anderes tun. Sie sollten nicht daneben stehen müssen und warten bis die Batterie geladen ist.“

Um isländischen EV-Fahrern und -Unternehmen diese nahtlose Erfahrung bieten zu können, hat sich Ísorka für die Partnerschaft mit Virta entschieden.

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Die Herausforderung: Der Einsatz für eine grünere und umweltfreundlichere Zukunft der Mobilität

Im Bereich grüne Energie gehört Island zweifelsfrei zu den führenden Ländern weltweit. Schätzungsweise 85% der gesamten Energieproduktion in Island stammt aus erneuerbaren Quellen: hauptsächlich aus Geothermie und Wasserkraft.

Um auch die Emissionen aus dem Verkehrssektor zu senken, hat die isländische Regierung kürzlich beschlossen, die Zulassung aller neuen Benzin- und Dieselfahrzeuge ab 2030 zu verbieten.

Ohne Leute wie Sigurður, die unermüdlich daran arbeiten, eine grünere Zukunft der Mobilität Wirklichkeit werden zu lassen, wäre solch ein gewagter Schritt nicht möglich.

Als Sigurður 2014 daran arbeitete, sein ehrgeiziges Projekt auf den Weg zu bringen, plante er, ein eigenes Team von Software-Ingenieuren und Anwendungsentwicklern einzustellen, um eine eigene EV-Ladeplattform aufzubauen.

“Wir wolltem Jedem die Möglichkeit geben, in den wachsenden Markt des EV Ladens einzusteigen“ erklärt Sigurður und fährt fort:

„Wir erwarten von unseren Kunden nicht, dass sie wissen wie Ladestationen funktionieren. Das war von Anfang an einer unserer Grundsätze. Die einzigen Komponenten die unsere Kunden benötigen, sind Strom und eine Ladestation. Um den Rest kümmern wir uns.“

Nach über einem Jahr intensiver Forschung zum Aufbau einer intelligenten Abrechnungsplattform für Elektrofahrzeuge mit integrierten Zahlungs- und Endnutzeranwendungen gelangte Sigurður jedoch zu dem Schluss, dass er möglicherweise einen Partner braucht, um seine Vision zu verwirklichen.

An diesem Punkt kam Virta ins Spiel.

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Die Lösung: Ísorka entwickelte sich zu einem End-to-End-Franchising-Partner für isländische Unternehmen.

Ende 2015 ging Ísorka eine Partnerschaft mit Virta ein, um alle Kunden auf einer zentralisierten Plattform zu bündeln. Die Plattform ist für alle offen, die Elektrofahrzeuge aufladen oder selbst andere Ladedienstleistungen anbieten möchten.

„Als wir Virta kennenlernten, haben wir schnell erkannt, dass wir keine eigenen Mitarbeiter für die Entwicklung der Plattform und der Apps einstellen müssen. Wir haben realisiert, dass Virta all das für uns übernehmen kann“ erzählt Sigurður.

Nachdem die Virta-Plattform an mehreren Ladestationen strengen Tests unterzogen wurde, war dem Ísorka-Team klar, dass sie die beste Software für eine Zusammenarbeit gefunden hatten.

„Die Plattform ermöglicht es uns, unseren Kunden eigene Ladestationen im eigenem Branding und Look anzubieten. Dank der Partnerschaft mit Virta können wir von Ísorka unseren Kunden einen fortschrittlichen Service bieten “, resümiert Sigurður.

Ein gutes Beispiel für diesen Service ist Ísorka’s Zusammenarbeit mit Olis, einem der größten Tankstellenbetreiber in Island.

„Olis wollte in den Markt einsteigen und EV-Fahrern eine Möglichkeit für schnelles Laden bieten. Sie haben sich für die Zusammenarbeit mit Ísorka entschieden, da wir ihnen eine Plattform, Registrierungen, mobile Apps und alle Dienste anbieten konnten, die sie brauchen. So kann Olis sich auf die eigenen Stärken konzentrieren, während wir uns um ihr Ladenetzwerk kümmern. Alle Ladestationen und andere End-User-Touchpoints an den Olis-Standorten werden für sie individualisiert“, erklärt Sigurður.

Sigurður und sein Team sehen ihre Zusammenarbeit mit Virta vor allem als strategische Partnerschaft.

„Ich finde die Leute von Virta wirklich großartig – wir haben die gleiche Mission.“

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Das Ergebnis: Ísorka wurde in weniger als 5 Jahren zum Marktführer

Ohne eine große Anzahl von Softwareentwicklern einstellen zu müssen, konnte Ísorka mit einem 3-Personen-Team zum Marktführer in Island heranwachsen.

„Seit 2014 ist unser Netzwerk an Ladestationen und Nutzern rasant gewachsen. Tatsächlich haben sich beide Faktoren in den letzten sechs Monaten verdoppelt“, sagt Sigurður.

Im Durchschnitt werden im Ísorka Netzwerk über 1.000 Autos pro Woche aufgeladen. Für ein Unternehmen, das noch nicht einmal sein 5-jähriges Jubiläum erlebt hat, ist das eine beachtliche Leistung.

Und das ist erst der Anfang. Sigurður und sein Team werden sich künftig schwerpunktmäßig auf den Auf- und Ausbau eines noch breiteren Netzes an Ladestationen für Wohn- und Arbeitsorte in Islands konzentrieren.

 

 

 

 

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