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Virta berechnet CO2-Fußabdruck: Direkte Geschäftstätigkeit verursacht weniger als 1 % der Gesamtemissionen

Der CO2-Fußabdruck von Virta für das Jahr 2021 betrug insgesamt 11.346 tCO2e (marktbasiert). Der Großteil (99,9 %) davon stammt aus indirekten Emissionen aus der Wertschöpfungskette (Scope 3), während die eigene Geschäftstätigkeit (Scopes 1 & 2) nur begrenzt Auswirkungen auf das Klima hat.  

Diese erste Berechnung des CO2-Fußabdrucks wurde mit Unterstützung von UseLess Oy durchgeführt. Dabei wurde der international anerkannte GreenHouse Gas Protocol (GHG) Corporate Standard herangezogen. Von Virtas gesamter CO2-Bilanz in Höhe von 11.346 tCO2e betrugen die Scope 1 und 2 Emissionen 8,7 tCO2e und die Scope 3 Emissionen 11.337 tCO2e. 

„Wir sind danach bestrebt, nachhaltige und spürbare Veränderungen in den Bereichen Energie und Mobilität auf globaler Ebene durchzusetzen. Die Nachhaltigkeitsprüfung ist ein entscheidender Maßstab für unseren Erfolg. Gemeinsam mit unseren Kunden möchten wir unsere Bemühungen weiter ausbauen und einen echten Unterschied machen - nicht nur, indem wir Öl ersetzen, sondern indem wir erneuerbare Energien in einem Ausmaß ermöglichen, den es seit der Erfindung der Dampfmaschine nicht mehr gegeben hat“, sagt Jussi Palola, CEO und Mitgründer von Virta. 

Um den CO2-Fußabdruck von Virta in die richtige Perspektive zu rücken: Die Gesamtemissionen pro Person in Finnland beliefen sich 2019 auf 10,3 tCO2e. Der durchschnittliche CO2-Fußabdruck von Menschen in Finnland schwankt seit 2000 zwischen 9,9 und 13,5 Tonnen pro Jahr. In Deutschland liegt der Wert bei 10,8 tCO2e pro Kopf

Während sich Virtas CO2-Fußabdruck aus Emissionen zusammensetzt, die während seiner Geschäftstätigkeit entstehen, unterstützt Virta dabei jedoch hauptsächlich andere Unternehmen, ihre Emissionen zu verringern

„Für uns ist es entscheidend zu wissen, wo wir in Sachen Nachhaltigkeit stehen. Nur so wissen wir, wie wir am besten vorankommen. Unsere Ergebnisse zeigen, dass wir uns bereits auf einem guten Weg befinden, aber es gibt immer etwas zu tun und wir können nur noch verbesser werden“, sagt Antonia Åkerberg, Nachhaltigkeitsbeauftragte bei Virta. 

97 % des CO2-Fußabdrucks von Virta resultiert aus der Nutzung der verkauften Produkte

Alle Scope-1-Emissionen von Virta entstammen der Verbrennung von Treibstoff in den von Virta geleasten Hybridfahrzeugen und die Scope-2-Emissionen haben ihren Ursprung bei der Strom- (18 %) und Wärmeerzeugung (82 %).

Fast alle (97 %) der nachgelagerten Scope-3-Emissionen von Virta stammen aus der Nutzung der verkauften Produkte, d. h. aus der Erzeugung von Energie, die von Verbraucher:innen an Virta Ladestationen geladen wird. Bei den vorgelagerten Scope-3-Emissionen sind die Hauptverursacher die eingekauften Waren und Dienstleistungen sowie die Geschäftsreisen. 

Die verbreitete Nutzung von E-Autos bei Virta spiegelt sich auch in der Bewertung wider. So ist der CO2-Fußabdruck, der sich aus dem Pendelverkehr der Mitarbeitenden ergibt, niedriger als Durchschnittswerte vergleichbarer Firmen. 

Der Berichtszeitraum für den CO2-Fußabdruck von Virta erstreckte sich vom 1. Januar 2021 bis zum 31. Dezember 2021. Die in die Studie einbezogenen Unternehmen sind die Muttergesellschaft Liikennevirta Oy (Finnland) sowie die Tochtergesellschaften Virta International GmbH (Deutschland), Virta Nordic AB (Schweden), Virta SARL (Frankreich) und Virta Ltd (Großbritannien).

Kontakt & Anfragen

Antonia Åkerberg, Nachhaltigkeitsbeauftragte bei Virta 

antonia.akerberg@virta.global

Tel. +358 400 366 295